Weißenthurm
Karma Lekshey Ling
Chöje Lama Phuntsok - spiritueller Leiter des Zentrums

Der ehrwürdige Lama Phuntsok wurde im Jahr 1951 im Dorf Manang in der Himalaya-Region Nepal geboren. Mit 13 Jahren wurde er Mönch. Mit 19 nahm er von Seiner Heiligkeit, dem 16.Karmapa Rangjung Rigpe Dorje, die Sramanera- und Mönchsgelübde.
Weil es in seiner Jugend in Nepal kein Klostercollege gab, studierte Lama Phuntsok die Schriften und Rituale bei vielen qualifizierten Meistern. Einer seiner wichtigsten Lehrer war Lama Pegyam (Pema Gyaltsen), der ihn tibetische Grammatik und den Bau von Stupas lehrte.
Im Alter von 37 Jahren schloss Lama Phuntsok sein Drei-Jahres-Retreat unter der Leitung des ehrwürdigen Dabsang Rinpoche ab und erhielt den Titel „Lama“.
Mit 39 Jahren begann Lama Phuntsok sich für karikative Arbeit einzusetzen. Er half Kindern aus buddhistischen Dörfern in der Himalaya-Region, von denen viele ohne Zuhause oder gar Waisen waren. Er bot den Kindern eine kostenlose Ausbildung, Essen, Kleidung und medizinische Versorgung. Um seine karikative Sache voranzutreiben, gründete Lama Phuntsok das Institut Karma Lekshey Ling, das eine Schule ist, in der die Tradition der Karma-Kagyü-Linie aufrechterhalten wird. Er wurde Leiter des Instituts.


Am 23.Juli 1990 erhielt er von Jamgön Kongtrul Rinpoche das Zeugnis eines ordinierten Angehörigen der Linie. Jamgön Kongtrul Rinpoche unterstützte die verdienstreiche Arbeit von Lama Phuntsok. Dessen Schule wurde 1990 mit nur 30 Schülern eröffnet. Viele von ihnen wurden von mitfühlenden Fremden zu der Schule gebracht, die sie herumwandern und unter Kälte und Hunger leiden sahen.
Von Jahr zu Jahr nimmt die Anzahl der Schüler von Karma Lekshey Ling zu. Mit Hilfe der Öffentlichkeit, insbesondere dank Spenden von Wohltätern, kann die karikative Arbeit von Lama Phüntsok weitergehen. Karma Lekshey Ling kann damit die Schüler zu fähigen buddhistischen Lehrern ausbilden, die für das Wohlergehen der fühlenden Wesen arbeiten werden.
Lama Phuntsok, der exzellente Kenntnisse im Bau von Stupas besitzt, wird von vielen Dharma-Zentren auf der ganzen Welt eingeladen, um bei Stupa-Projekten zu helfen. Er baut Stupas nach Anleitungen im Text von Jamgön Kongtrul Lodrö Thaye. Bis jetzt sind dank der Hilfe Lama Phuntsoks mehr als 60 Stupas in Kanada, Hawaii, Nepal, auf den Philippinen, in Schottland und auch der Stupa vom Kamalashila-Institut in Langenfeld ist von Lama Phuntsok gebaut.
Und seit dem, besucht Lama Phuntsok jedes Jahr Deutschland um Buddhas Lehre weiterzugeben. Seine Aktivität entwickelte sich weiter, zur Gründung eines Dharma-Zentrums mit dem gleichen Namen wie sein Institut in Kathmandu, Nepal: Karma Lekshey Ling. „Eine Familie, ein Name“ wie Lama Phuntsok dazu sagte.
In Oktober 2009, wird Lama Phuntsok dann das erste Mal sein Zentrum besuchen und Belehrungen geben.

Am 18. Oktober wird Lekshey Ling dann feierlich eingeweiht! Unser Wunsch ist es, den Reichtum und die Weisheit der Buddhistischen Lehren auf authentische und zeitgemäße Weise an alle, die daran interessiert sind, zu vermitteln.
Die Buddhistische Lehre zeigt Wege auf zum inneren Glück und Zufriedenheit und kann damit als Orientierung und Lebenshilfe dienen. Das Zentrum möchte sich auch aktiv beteiligen an Erziehungsfragen und ein offenes Ohr haben für Kinder und Jugendliche.